„Fynn, popel leise!“

»Fynn , popel leise« in Konferenzen via Zoom, Skype, Teams und Co. In kürzester Zeit sind Video-Calls ein wichtiger Bestandteil unseres Arbeitsalltags geworden, wenn sie es nicht ohnehin schon lange waren. Nach endlosen Diskussionen über die „richtige“ Auswahl des Anbieters und des virtuellen Hintergrunds (Hogwarts), sowie über den Datenschutz und die Datensicherheit haben Euch und uns das Gefühl gegeben, jetzt endlich an alles gedacht zu haben und durchstarten zu können – doch wie ist es um die Netiquette bestellt?.
Falsch gedacht! Da draußen, im Internet, und hier, im Arbeitszimmer, herrscht Ausnahmezustand — Wilder Webcam Westen! Christian Lehmann erscheint mit gelber Clownsnase und neuem Kater, Nora sitzt im Fersensitz auf dem unmöglichsten Bürostuhl der Welt, weil ihr Hintern sonst am Plastikbezug klebt, Silvia verflucht ihren neuen Laptop im Homeoffice und Fynn schaltet zwar die Kamera, aber nicht den Ton aus… Unsere Praktikanten Frederik und Kai schauen fasziniert und Coach Artur eher bestürzt aus ihren unaufgeräumten WG-Zimmern – Designer Nils ist sprachlos.

Und Gunnar? Der sitzt in der Sonne und freut sich über eine nette Idee:

Die Nexster Netiquette für Video-Konferenzen und -Coachings — DOWNLOAD

(Fotocredits: Patrick John / photocase.de)

Nexster

Für uns von NEXSTER – dem Entrepreneurship Center der Hochschule Hannover – ist es täglich Brot, sich mit Startups, Gründung und dem Thema Selbstverwirklichung zu beschäftigen. Gerne möchten wir Euch mal einen Einblick hinter die Kulissen geben und zeigen wie eine Gründungsstory aussehen kann.

Eines unserer Startups ist adstock. Sie sind gerade mit einem Verkaufsassistenten für Influencer an den Markt gegangen. Um zu erklären, was sie machen, versuchen wir es mal in den Worten des NEXSTER Bierdeckels auszudrücken: Für Influencer mit vielen Werbeanfragen und wenig Zeit bietet adstock eine Vertriebslösung um die Kommunikation und den Verkauf von Werbeanzeigen zu vereinfachen.

Das Problem: Influencer haben ab einer gewissen Reichweite viele Werbeanfragen, die sie nicht mehr bedienen können. Auf jede Anfrage einzeln einzugehen, immer die gleichen Fragen zu beantworten und Preisangebote zu machen ist sehr zeitaufwendig. Bisher läuft es bei Influencern mit themenbasierten Accounts (also ein Account bei dem es sich nur um ein Thema handelt – wie beispielsweise Babys oder Autos) so, dass sie auch bei vielen Anfragen am Tag, einzeln antworten und jedes Mal neu in Verhandlungen treten. Nach vielleicht zwanzig Minuten schließt man dann eventuell einen Deal oder eben auch nicht. So sind Influencer manchmal Stunden nur mit der Kommunikation mit potenziellen Kunden beschäftigt. Das frisst natürlich unheimlich viel Zeit und Influencer haben häufig auch noch andere Jobs.

Und genau hier setzen die drei Jungs aus Hannover an. Sie helfen bei der Kommunikation mit Kunden und der Abwicklung von Aufträgen. adstock bietet Influencern dafür die Möglichkeit, ihr Portfolio zu hinterlegen. Im Portfolio geben die Influencer an, was sie zu bieten haben und wie viel Geld sie für ihre Dienste verlangen. Anschließend bekommt der Influencer einen personalisierten Link zur eigenen adstock Verkaufsseite. Diesen Link können sie dann an potentielle Kunden schicken oder direkt im Instagram Profil platzieren. Kunden gelangen durch den Link auf die Verkaufsseite, auf der Informationen über die Leistungen und Preise des Influencers angezeigt werden, und können sofort Werbung buchen. Das Ganze dauert dann nur Sekunden und das Tool erledigt den Rest. Der Influencer spart also unheimlich viel Zeit und Aufwand. Wie sie es selbst ausdrücken würden: „We simplify the way of selling ads on Instagram“

Hinter dieser Idee stecken Eugen, Fabian A. und Fabian H. (ja, zweimal Fabian).

Eugen ist der Macher mit Auge fürs Detail, 30 Jahre, Zahntechniker von Beruf und seit einigen Jahren auf der Suche nach Selbstverwirklichung. Fabian H. ist der strukturierte Geek, 21 Jahre jung und hat bereits ein Dienstleistungsunternehmen gegründet, zurzeit widmet er sich allerdings mit mindestens 70 Stunden die Woche adstock zu 200 %. Fabian A. beschreiben sie als den kommunikativen Mann für die Außendarstellung, er ist 22 Jahre und studiert Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hannover im 6. Semester.

Die Idee entstand 2017 durch Fabians A. Interesse für Instagram. Er fand das Medium unheimlich spannend und probierte sich in verschiedenen Themenfeldern einfach mal aus. Von Uhren bis Kleidung bespielte er seine themenbasierten Accounts. Es stellte sich schnell heraus, dass diese Themen nicht viral gingen und er damit nicht viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Bis er einen Account für Hunde erstellte und siehe da – es funktionierte. Mit dieser Seite verkaufte er dann selbst Werbung für Halsbänder und Co, sodass er sich einen Minijob neben dem Studium sparen konnte. Als er die 100.000 Follower Marke knackte, gingen die Werbeanfragen erst richtig los. Nach einiger Zeit hatte er Schwierigkeiten auf Werbeanfragen einzugehen und nicht genügend Zeit, um auf alles adäquat zu reagieren. Auch hatte er Schwierigkeiten bei dem internationalen Umgang mit Steuern und der Rechnungserstellung. Dieses Problem hatte nicht nur er, sondern auch andere Leute aus seinem Instagram Netzwerk. Eine Lösung musste her!

Die erste Idee kam ihm damals mit Eugen. Sie lernten sich durch seinen Bruder kennen und hier entstand die erste Lösung. Ihnen schwebte eine Art Marktplatz vor, in dem Influencer ihre Anzeigen und Angebote inserieren konnten und gebucht werden konnten. Schnell zeigten sich bei dieser Überlegungen die ersten Nachteile, bspw. kommt es häufig zu Konflikten zwischen den Interessen der Influencer und denen von ihren Kunden. Außerdem gab es bereits einen großen Wettbewerb und viele rechtliche Hürden. Etwas Einzigartiges sollte her.

Als dann die Idee zu adstock (damals hieß es noch Myfolio) entstand, mussten sie noch einen Programmierer für sich gewinnen. Da diese leider nicht wie Sand am Meer für ein Startup zu gewinnen sind und es im Team natürlich auch noch passen sollte, schien dies erstmal eine große Herausforderung zu sein. Fabian A. kannte Fabian H. allerdings noch aus seinen YouTube- und Fitnesszeiten, damals hatte er ihn einfach mal angeschrieben und bei Weboptimierungen unterstützt. Eugen und Fabian A. erstellten ein Briefing von ihrer Idee und schickten es Fabian H., glücklicherweise war er sofort begeistert und dabei.

Ihre Unternehmergesellschaft (UG) haben Sie im April 2018 gegründet, da mangelte es noch an Startkapital für eine GmbH. Dazu sollte man erwähnen, dass sie sich noch nie live getroffen hatten. Erst zur Gründung Ihrer UG in Hannover reichten sie sich zum ersten Mal die Hände.

Selbst würden sie sagen, dass sie sich die Umsetzung leichter vorgestellt haben. Eine der größten Herausforderungen am Anfang war, einen Zahlungsanbieter zu finden, über den sie die Zahlungen abwickeln konnten. Dieser musste international agieren, akzeptable Konditionen bieten und weitere notwendige Kriterien erfüllen. Nach langem Hin- und Her wurde die Liste ihrer Möglichkeiten immer kleiner. Im Endeffekt kamen sie mit dem Zahlungsanbieter zusammen, den sie als erstes kontaktiert hatten.

Dann ging das nächste Thema los, Steuern – und das auch noch international! Hier bestand die Herausforderung vor allem in einer neuen EU-Richtlinie, die besagt, dass digitale Güter, wozu auch die Instagram Werbung zählt, im Land des Käufers versteuert werden müssen. Das bedeutete, sie mussten erkennen, in welchem Land der Kunde sitzt und dann dort automatisiert abrechnen. Auch wenn die Gründer über Google & Co. viele Informationen abrufen konnten, dass Vertrauen in die Quellen war meist nicht vorhanden und widersprüchliche Informationen machten es auch nicht einfacher. Selbst Steuerexperten waren auf diesem Bereich häufig überfragt. Der Umstand das sich zu dieser Zeit viel bei Gesetzen änderte machte es auch nicht leichter.

Nach langer Suche konnten sie einen Steuerberater finden, welcher Ihnen seitdem mit sicherem Rat zur Seite steht. Heute können sie darüber lachen. Damals sah das allerdings etwas anders aus.

Nachdem sie die Idee Ende 2017 bereits mit einem spartanischen Prototypen am Markt getestet haben, wurde es im Oktober 2018 ernst. Mit einem professionellen minimal funktionsfähigen Produkt gingen sie online. Dabei testeten sie das Tool erst einmal mit eigenen Instagram Accounts auf Herz und Nieren. Nach erfolgreicher Testphase in der sich das Tool nicht nur für Influencer, sondern auch für ihre Kunden als willkommene Lösung entpuppte, war die Zeit für den öffentlichen Launch gekommen. Jetzt hieß es Nutzer zu gewinnen.

Die erste Maßnahme dafür startete im April 2019. Dabei wurden 500 Mails an ihre Influencer Kontakte gesendet und adstock vorgestellt. Mit dieser Maßnahme gewannen sie tatsächlich die ersten 20 Nutzer. Nach der anfänglichen Freude über die ersten gewonnenen Nutzer und den Traffic auf ihrer Seite, kam der Rückschlag. Es stellte sich heraus, dass viele sich anmeldeten, aber niemand Verkäufe tätigte. Ohne Verkäufe entstand auch kein Umsatz. Somit ging es an die Fehlersuche- was war da los?

Sie schickten wieder Mails raus und fragten nach, doch die Antworten blieben aus. Auf technischer Seite konnten sie nachvollziehen, dass ihre Seite gut konvertierte und die Nutzer alle den gleichen Weg gingen. Sie meldeten sich an, erstellten einen Account, legten Preise fest und dann kam der Cut – niemand ging darüber hinaus. Die Jungs blieben hartnäckig, bis sie endlich via Instagram ein paar Antworten bekamen, die ihnen zeigten, dass sie gar nicht so nutzerfreundlich waren, wie sie dachten.

Nutzer konnten sich einen Account einrichten und bekamen danach einen personalisierten Link, doch die Anwendung dessen war ihnen nicht klar. Die Anwendung war bei der Entwicklung so selbstverständlich gewesen, dass darauf nicht ausreichend eingegangen wurde. Mit dem Feedback ihrer Kunden (Jaaaa, Lean Startup 😉 ) konnten sie sich nun verbessern. Der Fehler wurde eliminiert und alles verständlicher gestaltet. Im Mai 2019 starteten sie ihren nächsten Versuch, diesmal mit 5000 Kontakten. Außerdem erstellten sie Werbekampagnen auf Facebook und Instagram um Nutzer zu gewinnen. Mit dieser zurzeit finalen Version, wurden erste Verkäufe getätigt und über 300 Influencer gewonnen. Weitere Maßnahmen wie beispielsweise ein Werbevideo oder Markenbotschafter für sich zu gewinnen sind schon in der Pipeline.

Ziel für Ende 2019 sind die ersten 2.000 Nutzer. Sobald sie dieses Ziel erreicht haben, können sie einiges mehr realisieren. Bis jetzt müssen sie streng aufs Budget achten und machen das Ganze neben ihrer Arbeit. Beim Leanlab 2018 konnten sie bereits den zweiten Platz belegen und somit Büroflächen für 3 Monate abstauben. Durch Plug & Work, ein Wettbewerb der Wirtschaftsförderung Hannover, konnten sie sich noch finanzielle Unterstützung für Büro und Marketing sichern.

In fünf Jahren sehen sie sich fest verankert in der Influencer Branche. Dann möchten Sie weitere Probleme in der Branche lösen. Ideen gibt es genug.

Wir wünschen Euch auf jeden Fall weiterhin alles Gute, weiter so Jungs! 😉

 

LISI

Unter dem Motto ›Soziale Innovation sozialer machen‹ organisieren wir zusammen mit dem Marketing Club Hannover am 27. Juni einen Impuls-Abend mit hochkarätigen Sprechern.

  • Ministerin Birgit Honé, Nieders. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten mit einem Grußwort per Videobotschaft
  • Manouchehr Shamsrizi: RetroBrain R&D – (Computerspiele als Prävention gegen Demenz und Stürze im Alter; Social Business Spin-off der Humboldt-Universität)
  • Berit Lüdecke: Social Innovation Center der Region Hannover
  • Alexander Appel: Pfand geben – Plattform, die zwischen Pfandflaschen-Besitzer*innen und Pfandnehmer*innen vermittelt
  • Sabine Distler: Altern gestalten gGmbH und Silberfilm
  • Axel Kempen: Digitale Macher – gemeinnützige Organisation für kostenlose Vermittlung digitaler Kompetenzen an Kinder und Jugendliche
  • Ein Interview mit: Thomas Schleifnecker, Nieders. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten
  • und Prof. Gunnar Spellmeyer ist mit einer Keynote mit von der Partie: „Sozial ist das neue Bio – Human Centered Entrepreneurship“

Ziel ist herauszufinden, was es braucht, um Innovationen sozialer zu gestalten. Was Sozial- und Kreativwirtschaft voneinander lernen können – und wie die Gesellschaft als Ganzes nachhaltig davon profitieren kann. Gerade in Zeiten des Digitalen Wandel und der Transformation sollten wir, bei allem Fortschritt, die Menschlichkeit nicht aus dem Augen verlieren.

Birgit Honé – Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung – bringt es auf den Punkt: „Neue Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen finden, das ist das Ziel sozialer Innovationen“. Sie ist zuständig für EU-geförderte Projekte der „Sozialen Innovation“ und wird sich an diesem Abend per Videobotschaft dazu äußern.

Nexster will sich künftig verstärkt einem eher wirksamkeitsorientierten Gründungsgedanken widmen: Human Centered Entrepreneurship soll die Erfolgsformel für Erfolgsgeschichten werden. Mit dem in der Planung befindlichen ›LISI – Lab For Innovation & Social Impact‹ sollen zudem Entrepreneure aus den Creative Economies sowie aus dem Bereich der Gesundheits- und Pflegewirtschaft verstärkt angesprochen werden.

Mitglieder des Marketing-Clubs Hannover erleben diese Veranstaltung kostenfrei. Gäste sind herzlich eingeladen und zahlen einen Beitrag von 50 Euro.

Bewerbt Euch mit einer E-Mail um kostenlose Tickets bei Silvia: nexster@hs-hannover.de

Angehörige der Hochschule Hannover sowie Studierende können sich um eines der kostenlosen Tickets bei uns bewerben!

Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 27. Juni 2019

Bitte beachtet, dass Ihr Euch mit der Teilnahme damit einverstanden erklärt, dass bei dieser Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden, die für Zwecke des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit auch publiziert werden.

Am vergangenen Wochenende waren wir von NEXSTER auf dem Entrepreneurship Summit in Berlin. Über 1.400 Menschen versammelten sich vom 6.-7. Oktober im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin um etwas für sich und die Gesellschaft zu bewegen. Mit dem Hauptthema „David gegen Goliath-Wie wir Ökonomie in die eigene Hand nehmen“, wurden die Besucher ermutigt  selbst tätig zu werden und ihren ökonomischen, sozialen und künstlerischen Gründergeist zu entfalten. Mit dem Schwerpunkt auf den Themen Konzept & Komponenten sowie Social Entrepreneurship & Potentialentfaltung erwartete uns ein vielseitiges Programm von Workshops, Veranstaltungen, Vorträgen bekannter Speaker und Infoständen, bei denen wir Experten aus allen Bereichen treffen, unser Wissen erweitern und mit Gleichgesinnten in Kontakt treten konnten. So hatten zum Beispiel Gründungsinteressierte auch die Möglichkeit in einem Workshop ihren Pitch zu präsentieren und sich von der Jury und dem anwesenden Publikum Feedback einzuholen.

Prof. Günter Faltin, der Initiator des Entrepreneurship Summits, Hochschullehrer und Autor setzte 1985 seine Gründungsidee praktisch um und wurde mit seiner Teekampagne in nur kurzer Zeit Marktführer im deutschen Teeversandhandel sowie der größte einzelne Importeur von Darjeeling Tee weltweit. Durch den Verkauf von Großpackungen einer einzigen Sorte Tee, dem Darjeeling, ersetzte er den Zwischenhandel und somit Transportwege, Lagerkosten und Verpackungsmaterial. Die damit entstehenden Einsparungen nutzt er u.a. für faire Preise und umfangreiche Wiederaufforstungsprojekte für die Region Darjeeling. Dieser nachhaltige Charakter spiegelte sich auch auf der Veranstaltung wieder. So erhielt jeder Teilnehmer eine Glasflasche, welche jederzeit mit Wasser und Fruchtkonzentrat aus verschiedenen Obstsorten aufgefüllt werden konnte sowie die Möglichkeit, jederzeit den Darjeeling der Teekampagne zu genießen. Mit Faltin’s Beispiel der Teekampagne möchte er zeigen, dass man Unternehmen auch anders gründen kann. Denn heutzutage ist ein gut ausgearbeitetes Konzept wichtiger als Kapital.

Wie jedes Jahr traten auch beim Entrepreneurship Summit 2018 zehn Entrepreneurial Designs ihren Proof-of-Concept Wettbewerb an. Von Samstag bis Sonntag sollten die Gründer möglichst viele Besucher von ihrem Produkt überzeugen. Dabei reichte das Angebot von Alvego, dem veganen Jerky aus 100% gedörrtem Meeres- und Landgemüse bis hin zu SNIPPIT, dem Klebeschneider, mit Hilfe dessen man schnell gleichmäßige Streifen Klebeband erhält. Zu dem Gewinner des diesjährigen Proof-of-Concept Wettbewerbs wurde DuoVivo, mit einem erreichten Umsatz von 4.800€, gewählt. Durch das Erlebniskonzept des Gründers, Peter Schmidt Dahlberg, können Menschen mit Gleichgesinnten in Kontakt treten-und zwar Offline. Ein Abend mit Hollywood-Ambiente, Foto Shooting, Begrüßungs-Cocktail, Film, Musik, Essen und Showeinlagen im Zeitgeist der 50er, 60er und 70er Jahre verschafft den Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis. Auf den Gewinner wartet nun ein zweistündiges Coaching mit Dr. Patrick Stähler. Herzlichen Glückwunsch!

Es war ein spannendes und inspirierendes Wochenende und eins ist sicher- nächstes Jahr werden wir wieder am Entrepreneurship Summit teilnehmen. Warum? Es ist eine super Veranstaltung zum Netzwerken, Lernen, Erfahrungen teilen und Angst verlieren.

Überzeugt euch selbst. Der Termin für den Entrepreneurship Summit 2019 wurde bereits auf den 19.-20. Oktober 2019 festgelegt.

 

Bis bald liebe Gründer und Gründerinnen!

SCALE11 – IMPULS AREA
KONFERENZ & NETWORKING FÜR STARTUPS

Hier findet ihr spannende und informative Angebote während der CeBIT auf der SCALE11

(mehr …)

Events

Am 22. März 2017 auf der CeBIT (Scale 11) können Gründungsinteressierte und Gründer_Innen beim Start-Up SLAM #2 von starting business wieder ihre innovativen Geschäftsideen in unterhaltsamen 5 Minuten-Pitches auf einer Bühne präsentieren.

Ablauf

Alle Slammer haben maximal 5 Minuten Zeit durch besondere Art und Weise mit ihrer besonderen Geschäftsidee zu überzeugen. Kurz und knackig sollen die erfahrene Fachjury und das Publikum überzeugt werden. Nach jedem Pitch sollen sich die Geschäftsideen im Rütteltest behaupten. Hierbei werden die Pitches von der Jury und dem Publikum kritisch hinterfragt.

Nicht nur Ruhm und Ehre

Nicht nur Aufmerksamkeit und gute Presse ist den Siegern gewiss. Auch fantastische Preisgelder krönen die guten Ideen und Darstellungen.

Den erstplatzierten winken 500 € Preisgeld, dem Team auf dem zweiten Platz 300 € Preisgeld und den drittplatzierten 100 €.

Unterstützende Partner

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt und Region Hannover, hannoverimpuls, steht wieder unterstützend als Partner zur Seite.

Austausch & Networking

Lauscht einem spannenden Interview mit Daniel Fellenger (1. Platz beim Start-Up SLAM #1) und kommt mit Gründerinnen und Gründern, Coaches, Investoren und Förderern in einen Austausch.

Bewerbt euch wenn…

…ihr Feedback wollt für eure Idee oder die Bühne zum Pitch-Training nutzen wollt.

Der Start-Up SLAM ist der ultimative Rütteltest für alle Geschäftsideen. Pitcht euer Vorhaben vor Publikum und profitiert vom Feedback der Jury.

Schickt bis zum 28. Februar 2017 eine E-Mail mit eurem Namen und eurer Idee an info@starting-business.de

Die Slammer (-Teams) bekommen die Möglichkeit, am 14. März (16:00 bis 19:00 Uhr) an einem vorgeschalteten Pitch-Training teilzunehmen.

Anmelden als Zuschauer

Schnuppert Startup-Luft und nutzt die Gelegenheit Startup-Begeisterte zu treffen und sich von neuen Geschäftsideen inspirieren zu lassen. Lasst euch von Slammer (-Teams) überzeugen und entscheidet mit, wer das beste Konzept mitbringt und seine Idee am unterhaltsamsten präsentiert.

Der Eintritt ist kostenlos!

 

Podcast zum Thema Virtual Reality – Ein Muss für Medieninteressierte

Auf dem Berliner Komponentenportal findet ihr kontinuierlich äußerst interessante und nützliche Podcasts für für Entrepreneure.

Ganz aktuell widmen sich auf der Seite der VC-Firma Andreessen Horowitz Robert Stromberg (Avatar, Alice in Wonderland) und weitere Experten aus verschiedenen Startups dem Thema Virtual Reality. Stromberg zeigt in einem Podcast auf, dass der Wandel in der Filmbranche durch neue technische Möglichkeiten auch neue Formen des Erzählens mit sich bringen muss. Unter dem Titel „VR, AR, and Beyond – The New Medium of Human Experience“ wird expertenseitig diskutiert, wo die aktuell größten Herausforderungen und Chancen der Branche liegen.

Kreativität

Prof. Gunnar Spellmeyer spricht beim Entrepreneurship Summit in Berlin: Wie ticken Kreative?

Wie kann ich meine und die Kreativität anderer fördern? Wie komme ich überhaupt auf eine Idee? Und wie löse ich ein Problem? Und was steht mir im Wege, wenn ich keine Idee habe? Nexster-Initiator Gunnar Spellmeyer räumt anhand einfacher Beispiele, Übungen und Hintergrundwissen mit Mythen auf und macht wieder Lust auf das nächste Brainstorming.

Beim Summit der Stiftung Entrepreneurship von Günther Faltin wird regelmäßig gewarnt: Teilnehmer des Summit wollen im Anschluss gründen! Das Wochenende kann ihr Leben verändern! Wer keine Idee hat, was Inhalt der Gründung ist, der sollte dem Workshop von Gunnar Spellmeyer beiwohnen. Hier werden nicht nur Rezepte für die Ideenfindung geliefert, der Beitrag wird auch generell Lust machen, die Welt einmal anders zu sehen und die eigenen Grenzen zu hinterfragen.

Im Anschluss an den Workshop wird der »gebürtige Design-Thinker« Spellmeyer mit seinen Entrepreneurship-Kollegen aus Groningen, Fenny de Boer und Sjoerd de Fries, einen Workshop zur eigenen Potenzialentfaltung anbieten.

Wenn die Lösung das Problem ist (Paul Watzlawick)
Die Chancen systemischer Aufstellungsarbeit für das ›entrepreneurial design‹.

In diesem weiteren Workshop werden die drei Entrepreneurship-Educators die Bedeutung der systemischen Aufstellungsarbeit für den Innovationsprozess, bzw. auch den Prozess der Entwicklung einer Gründungsidee veranschaulichen:

Verstehen wir den Prozess z.B. als eine Abfolge von vier Schritten –  discover > define > develop > deliver  – kann die systematische Aufstellungsarbeit wichtige Impulse für ein tieferes und vernetztes Verständnis von Herausforderungen sorgen und in der Folge auch wesentlicher Ideengeber für die Entwicklungsphase sein.

Entrepreneurship Summit
Beim Entrepreneurship Summit am 8. und 9. Oktober 2016 in Berlin erfahrt ihr von Experten aus allen Bereichen des Entrepreneurship alles für ein gut durchdachtes Gründungskonzept. Freut euch auf Keynotes weiterer renommierter Speaker, Impulsgruppen und Workshops. Trefft über 1500 Gleichgesinnte und vor allem Gründerinnen und Gründer!

Interessierte Studierende können sich noch für eine Exkursion nach Berlin anmelden.

Entrepreneurship Summit 2016 der Stiftung Entrepreneurship unter der Leitung von Prof. Günter Faltin
8. und 9. Oktober 2016
Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin
am 1. Tag von 9 bis 22 Uhr
am 2. Tag von 9 bis 18.30 Uhr

 

Rat in Sachen: Patent, Steuern, Finanzierung und Co? Beim Beratertag für Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen!
Der Beratertag widmet sich zum 21. Mal allen Fragestellungen rund um das Thema Gründung und Selbstständigkeit. Mehr als 50 namhafte Expertinnen und Experten aus der unternehmerischen Praxis vermitteln fundiertes Wissen und beantworten alle Fragen, die sich bei der Gründung und Führung eines Unternehmens ergeben – und das kostenfrei!

Viele Informationen u.a. zu den Themen:
– Recht und Steuern
– Finanzierung, Fördermittel, Zuschüsse
– Technologie- und Patentberatung
– Business Model Canvas
– Marketing und Vertrieb
– Crowdfunding und Coworking

Und wer es zum Beratertag nicht schafft: bei Nexster kann man ja auch mit Guten gründen.


14. September 2016
im Zeitraum von 14:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr
im Haus der Wirtschaftsförderung
Vahrenwalder Str. 7; 30165 Hannover


Teilnahme kostenfrei –
Anmeldung erforderlich

Mehr Infos unter: