Easterpreneur.

Ob der Osterhase ein Entrepreneur oder ein Easterpreneur war, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Befragen konnten wir Ihn bislang nicht, das wäre wohl die beste Möglichkeit, der Frage auf den Grund zu gehen. Doch weder als Nexsperte wollte der Easterpreneur uns Auskunft erteilen, noch wollte er sich auf dem SofaTalk zu diesem Thema äußern. Vielleicht lag es aber auch am ungünstigen Termin – so knapp vor Ostern.

Hoffen wir also, dass der Osterhase gut und erfüllt von seinem Geschäft leben kann. Selbstbestimmt wirkt es ja alles und er scheint auch gänzlich ohne Venture Capital auszukommen. Sein unfairer Vorteil: viele Menschen nehmen ihm die Eier ab, lassen die Kinder färben, … er muss sie nur holen und verstecken. Und das Ganze ist umgeben vom Zauber der Heimeligkeit, gehalten von Familienbande. Der österliche Entrepreneur profitiert wirklich von einem einzigartigen Markenimage.

Nun, er hat es zu weltweitem Ruhm gebracht und Menschen haben Spaß an seinem Tun. Das ist wohl das wichtigste. Ein wirklicher Nexster also – hätte er doch an unserer Hochschule studiert. Aber auch das wissen wir nicht. Meister Lampe muss aber studiert haben, schließlich hat er einen Master, nur in welcher Disziplin? Wir habe an der Hochschule Hannover ja so einige Master-Studiengänge.

Wir wünschen Euch sonnige Feiertage!

Nexsperte

Am vergangenen Montag begeisterte der Autor, Hochschullehrer und Initiator des Entrepreneurship Summits, Prof. Günter Faltin zahlreiche interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen bei der Vorstellung seines neuen Buches „David gegen Goliath- Wir können Ökonomie besser“ im Design Center der Hochschule Hannover an der Expo Plaza.
Prof. Faltin lieferte eine Fülle spannender Impulse rund um das Thema Citizen Entrepreneurship und machte deutlich, wie Gründer und Gründerinnen durch nachhaltige Geschäftsideen eine Vorbildfunktion in Zeiten der Konsumgesellschaft einnehmen können.

Prof. Faltin, selbst einer der bekanntesten Serial-Entrepreneure Deutschlands und Träger des Bundesverdienstordens für seine Leistungen im Bereich Entrepreneurship, setzte im Jahr 1985 mit seiner Teekampagne seine erste Gründungsidee um und beweist seitdem, wie ein gut ausgearbeitetes Konzept und eine nachhaltige Denkweise zum Erfolg führen kann. Durch seinen eigenen Werdegang zeigte er, dass Entrepreneurship nicht allein vom Profit, sondern in erster Linie vom eigenen Glück und der individuellen Unabhängigkeit getrieben sein sollten.

In seinem neuen Buch setzt er sich kritisch mit den Problemen des Konsumgedankens auseinander und erklärte, wie wir als „Citizen Entrepreneure“ die uns heute zur Verfügung stehenden Instrumente erfolgreich einsetzen können, um im „Konzert der Großen“ mitzuspielen und dabei Ökonomie besser betreiben als die „Wirtschaftsfürsten“ und „Generäle“.

Inspiriert und mit guter Laune gab es danach signierte Bücher und motivierende Gespräche.

Es hat Spaß gemacht 🙂