Notaufnahme Experimentierraum

Würden Sie sich von einem Roboter pflegen lassen? Wie sieht das optimale Pflegeheim aus? Was ist anders im Gesundheitssystem von morgen? Diese und andere Fragen haben die Hochschule Hannover und die Medizinische Hochschule Hannover in einem großen Bürger*innendialog beim zweiten Experimentierraum im Kulturdreieck der Stadt Hannover gestellt.

Am 10.09.21 gab es bei kostenfreien Kaffeespezialitäten die Möglichkeit, sich über die drängenden Fragen von Gesundheit und Pflege auszutauschen. Zahlreiche Bürger:innen haben sich an dem Format beteiligt. Die Rückmeldungen werden derzeit gesammelt und im Hinblick auf zukünftige Entwicklungs- und Veränderungsansätze ausgewertet. Einzelne Statements werden überdies in Form eines Videobeitrages veröffentlicht. Hier eine kleine Auswahl an Stimmen:

  • “Ich wünsche mir weniger Kostendruck im Altenheim, damit die Menschen aufgrund von Zeitdruck nicht auf der Strecke bleiben.”
  • “Wir brauchen mehr Anerkennung und mehr Einsatz für die Arbeit von Pflegekräften seitens der Politik.”
  • “Wir brauchen im Gesundheitssystem die Menschlichkeit für die Patienten und Patientinnen, damit es eine allumfassende Versorgung gibt … und genauso auch ein Umfeld, das bunter und vielfältiger wird.”

Neben den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den Professoren aus den beiden Hochschulen, waren auch externe Expert:innen aus der Medizin, der Wirtschaft und der Stadt Hannover zu Gast. Darunter Oberbürgermeister Belit Onay, die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen Dr. med. Martina Wenker, die Geschäftsführerin von Hannoverimpuls Doris Petersen sowie ihre Projektleiter*innen aus der Branchenentwicklung Cornelia Körber und Dr. Andreas Müller, der Geschäftsführende Gesellschafter der B&B. Markenagentur GmbH Uwe Berger, der Projektleiter von Nachwuchskraft Kai Schirmeyer, der DGB-Bezirksvorsitzende Dr. Mehrdad Payandeh, Prof. Dr. med. Josef Fangmann vom LeberCentrum Hannover – KRH Klinikum Siloah, die Leiterin der Wissenschaftsstadt Hannover Theda Minthe, das Start-up Resonanzraum uvm.

Das Format wurde von der der Medizinischen Hochschule Hannover und Hochschule Hannover (Nexster) und in Kooperation mit der Agentur kompleet durchgeführt.

Qualifizierung für Beschäftigte in Unternehmen im Bereich Intrapreneurship – mit der Möglichkeit ein eigenes Praxisprojekt mitzubringen

Die Workshopreihe „Corporate Entrepreneurship“ qualifiziert Beschäftigte in Unternehmen im Bereich Intrapreneurship, vernetzt mit interdisziplinären Studierenden-Teams aus einer Innovation Community mit 10.000 Mitgliedern und schafft Freiraum und Mindset für unternehmerisches Denken und Handeln.

Die Basisqualifizierung umfasst die vier Teilmodule „Design Thinking“, „Business Innovation“, „Agiles Projektmanagement“ und „Prototyping“ und bietet den Teilnehmenden Gelegenheit, aktuelle Methoden, Tools und Frameworks im Bereich des Corporate Entrepreneurship kennenzulernen und in Workshops an einem eigenen Praxisprojekt anzuwenden. Die Qualifizierung erstreckt sich insgesamt über knapp vier Wochen, findet online oder hybrid statt, wobei eine reine online Teilnahme gewährleistet werden kann, und wird mit einem Zertifikat der Hochschule Hannover abgeschlossen.

Die Teilnehmenden werden schnell und sicher an die vier wesentlichen Anforderungen für gelingendes Intrapreneurship herangeführt. Sie legen den Grundstein für erste praktische Anknüpfungspunkte und zukünftige Weiterbildungen. Die gemeinsame Lernerfahrung mit Hochschulstudierenden zeigt den Teilnehmer*innen die eigenen Qualitäten aus der Praxis auf, animiert zum interdisziplinären Austausch über die Abteilungsgrenzen hinaus und eröffnet Weiterbildungsperspektiven.

 

Onboarding

4. Oktober 2021, 9:00-11:00 Uhr, online

Vor dem ersten Workshop stellen die Teilnehmenden sich und ihre Praxisprojekte oder Business Challenges vor, die sie in die Workshops einbringen und in den kommenden vier Wochen vorantreiben wollen.

 

Teilmodul 1: Design Thinking

6. und 8. Oktober 2021, jeweils 9:00-15:00 Uhr, hybrid, reine Online-Teilnahme möglich

Die Teilnehmer*innen werden von Prof. Gunnar Spellmeyer und Jil Köhn-Brandes in die Kreativmethode Design Thinking eingeführt und lernen in einem Playground Workshop diese anzuwenden. Empathize, Define, Ideate, Prototype & Test – das Rezept für gute Ideen in Unternehmen.

 

Teilmodul 2: Business Innovation

13. und 15. Oktober 2021, jeweils 9:00-15:00 Uhr, hybrid, reine Online-Teilnahme möglich

Die Digitalisierung ermöglicht disruptive Geschäftsmodelle in jeder Branche. Neue Geschäftsmodelle und Skalierungspotenziale zu erkennen und zu heben ist Playground des Moduls Business Innovation. Unter Anleitung von Prof. Dr. Christian Lehmann wird mit 55 Geschäftsmodelltypen und einem Alleinstellungsmerkmal-Kartenspiel das Vorgehensmodell für neue und bestehende Geschäfte erlernt und der Blick in die Zukunft geschärft.

 

Teilmodul 3: Agiles Projektmanagement

12. und 21. Oktober 2021, jeweils 9:00-15:00 Uhr, hybrid, reine Online-Teilnahme möglich

Gute Ideen mit starken Geschäftsmodellen im Unternehmen anzuwenden setzt Agilität voraus. Prof. Fabian Lang vermittelt, wie Mitarbeiter*innen diese Fähigkeit im Unternehmenskontext anwenden können und warum man für einen Sprint keine Turnschuhe braucht.

 

Teilmodul 4: Prototyping

18. und 25. Oktober 2021, jeweils 9:00-12:00 Uhr, hybrid, reine Online-Teilnahme möglich

Das Ziel von Prototyping liegt darin, eine Idee auf Herzen und Nieren zu testen. Jens Springmann vermittelt, wie man die wichtigsten Fragen rund um eine Idee identifiziert und daraufhin Experimente entwickelt. Gemeinsam werden verschiedene Prototypen erstellt und die Teilnehmenden werden erfahren, was z.B. hinter einem Mechanical Turk steckt.

 

Abschlusspräsentation

29. Oktober 2021, 13:00-16:00 Uhr, hybrid, reine Online-Teilnahme möglich

Die Teilnehmenden stellen ihre erarbeiteten Ideen zu ihren eingebrachten Praxisprojekten oder Business Challenges vor.

 

Arbeitsaufwand, Kosten und Anmeldung

47 Stunden Präsenz
+ 6 Stunden Coaching
+ ca. 20 Stunden Arbeit am eigenen Projekt
= 73 Stunden

Die Kosten für die gesamte Workshopreihe betragen 2500 EUR zzgl. USt.

Anmeldung per E-Mail bis zum 22. September an nexster@hs-hannover.de.

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Wenn Träume wahr werden:

125.000 EUR und eine zwölfmonatige professionelle Unterstützung für die Entwicklung einer Software. Für das Gründungsteam von Flexxter der Hochschule Hannover ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Flexxter bietet Projektplanung für das Baugewerbe vom Smartphone aus an und hat das heißbegehrte EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten, das sie mit der Unterstützung von NEXSTER, dem Entrepreneurship-Center der Hochschule Hannover, beantragt haben. Erfolge wie diese feiert NEXSTER gemeinsam mit seinen Gründer*innen, denn nicht nur die Stipendiat*innen sind ihrer Mission ein Stück näher gekommen, sondern auch NEXSTER, wo man davon überzeugt ist, dass man sich selbst fortlaufend an die Logik dessen erinnern muss, was man tut, wie man es tun und warum man es tun.

 

Was mache ich aus meiner Zukunft?

Diese grundlegende Frage stellt sich bestimmt jede*r irgendwann im Leben. Besonders oft stellen sich Studierende diese Frage. Und neben einer Festanstellung in einem Unternehmen haben immer mehr Studierende eine selbstständige Tätigkeit als Karriereweg im Fokus.

NEXSTER ist die Anlaufstelle für Studenten*innen, Mitarbeiter*innen und Alumni der Hochschule Hannover, wenn es darum geht, die eigenen Träume näher zu beleuchten, Ideen zu prüfen und diese im Hinblick auf eine selbständige Karriere zu realisieren. Als Anlaufstelle für alle fünf Fakultäten der Hochschule mit insgesamt 10.000 Student*innen begegnen den Mitarbeitenden von NEXSTER jeden Tag neue Ideen, Erfindungen und Visionen, die mithilfe eigenen unternehmerischen Handelns darauf warten, das Licht der Welt zu erblicken.

Grundlage der Arbeit von NEXSTER ist das “Human Centered Entrepreneurship”. Dieser ganzheitliche und strukturierte Ansatz für die Begleitung von Gründungs- und Innovationsprozessen stellt den Menschen in den Mittelpunkt des Geschehens und kombiniert Elemente der Existenzanalyse, des Design-Thinkings und des Lean-Startup-Ansatzes. Und das in zweifacher Weise: Zum einen Gründungswillige und Innovator*innen mit ihren Persönlichkeiten, Leidenschaften, Werten, ihren Ideen und ihrer Motivation. Zum anderen die Menschen, für die Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden. Sie sind keine am Whiteboard entworfene Zielgruppe, sondern reale Menschen mit echten Problemen und Bedürfnissen. Das Human Centered Entrepreneurship ist wie kaum ein anderer Ansatz geeignet, radikale Innovation hervorzubringen.

 

Vision, vision and vision!

Die Vision von NEXSTER besteht darin, einen Impact zu generieren, ein problem- und lösungsorientiertes Bewusstsein in die Welt zu tragen und Menschen mit den sogenannten Future Skills, wie Kreativität, Durchsetzungsvermögen, unternehmerischem Denken, Adaptionsfähigkeit, Problemlösungsvermögen und Eigeninitiative für die Zukunft zu befähigen.

Kreativität spielt im Wirken von NEXSTER eine übergeordnete Rolle, denn überall dort, wo man sich mit komplexen Fragestellungen auseinandersetzt, ist diese gefragt. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Menschen ist die Fähigkeit, Komplexität mit Kreativität zu begegnen – genau das vermittelt NEXSTER im Rahmen von Design-Thinking Workshops. Design-Thinking ist dabei Haltung und Strategie zugleich und fragt, mit welchen Denkweisen und kreativen Methoden man der Welt begegnet. Empathie, der Mut zur Schwellenüberschreitung und die Interdisziplinarität bilden dabei die Grundpfeiler des kreativen Schaffens.

Im Jahr 2014 wurde NEXSTER von Prof. Gunnar Spellmeyer, Professor für Industrial Design Entwurf an der Hochschule Hannover, initiiert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Christian Lehmann, Professor für Entrepreneurship an der Hochschule, haben sie NEXSTER als Ort der Ideen – als „Space Expander“ – geschaffen, mit dem Ziel, die unternehmerische Betätigung als spannende Alternative zum Angestelltenverhältnis aufzuzeigen, Ängste und Vorurteile gegenüber der Selbstständigkeit abzubauen, sowie eine positive Gründungskultur an der Hochschule zu etablieren.

 

Das Småland der Hochschule – wenn Lehre zum Event wird!

NEXSTER besteht aus einem achtköpfigen Team unterschiedlicher Disziplinen und verfügt über fachliche Kompetenzen in den Bereichen Business Coaching, Betriebswirtschaftslehre, Design, Wirtschaftsgeografie und Theologie. Diese Interdisziplinarität bringt ein synergetisches Miteinander hervor, sodass selbst in Zeiten des Homeoffice die Online-Lehre zum Event wird.

Erst Ende März fand die begehrte Veranstaltung “leanlab – in 48 Stunden von der Idee zum Geschäftsmodell” statt. Das leanlab ist seit 2014 ein jährlich durchgeführtes Gründungsformat, das NEXSTER zusammen mit hannoverimpuls und mit starting business – dem Gründungsservice der Leibniz Universität Hannover organisiert. Das leanlab ist an die weltweit stattfindenden „Startup Weekends“ angelehnt und hat bereits zahlreiche überzeugende Geschäftsmodelle hervorgebracht. Gründungsinteressierte und Startups besitzen innerhalb dieses Formats die Möglichkeit, sich im Team zusammenzufinden und Ideen gemeinsam “auf Flughöhe zu bringen”. Im Rahmen des dreitägigen Events werden Ideen in Geschäftsmodelle und Prototypen verwandelt. Dabei werden alle Teilnehmenden von erfahrenen Mentor*innen sowie erfolgreichen Gründer*innen begleitet. Das Vernetzen von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie Tech, Design und Business, Startup Coaches, Unternehmer*innen und unterstützende Organisationen steht dabei im Fokus, um gute Geschäftsideen bereit für den nächsten Schritt zu machen.

Dass NEXSTER sich als Ort der Ideen versteht, beweist das Team nicht nur dadurch, dass das leanlab dieses Jahr auf einer einzigartigen Digital Experience Plattform mit jeder Menge Extras wie Live-Musik, Café-Ecken, immersiven Wundertüten und einem Event-Hub stattfand, sondern auch dadurch, dass NEXSTER, gerade in Zeiten der Pandemie, auch auf anderen Gebieten Neues schafft.

Zuletzt wurde so das NEXSTER Venture Lab geboren. Dort bearbeiten Studierende in kleinen, interdisziplinären Teams Herausforderungen von Unternehmen. Anders als in “normalen” studentischen Projekten ist es ausgewiesenes Ziel des Venture Labs, Bestehendes auf den Kopf zu stellen. Die beteiligten Unternehmenspartner profitieren davon auf vielfältige Art und Weise: (1) Sie erhalten eine Check ihres eigenen Geschäftsmodells, (2) Lösungsansätze für eigene, disruptive Innovationen und (3) ein Angebot von NEXSTER, die Ergebnisse im Anschluss als Dienstleister für das Unternehmen umzusetzen. Für NEXSTER liegt der Vorteil auf der Hand: Unternehmenspartner werden zu Kunden der studentischen Teams und Studierende erarbeiten studienbegleitend eine eigene Gründungsidee. Oder, wie es ein Partner jüngst bezeichnete: “ NEXSTER, das ist Disruption als Service.” Und manchmal geht NEXSTER sogar so weit, als problematisch empfundene Geschäftsmodelle selbst zu verändern. Aktuell wird gemeinsam mit Studierenden ein neuer Lieferservice entwickelt, der die Fahrer*innen in den Mittelpunkt stellt.

Egal, ob du Mitglied der Hochschule Hannover bist, Unternehmer*in mit einer echten Herausforderung oder ob du einfach nur eine gute Idee hast, NEXSTER nimmt sich deiner unvoreingenommen und professionell an. Versprochen!

Sonnige Grüße

Christian & Jil

 

E-Mail:  nexster@hs-hannover.de
Telefon: +49 511 9296-2760

Praktikum im Start-up Umfeld

Am 1.3. sind wir mit dem NEXSTER Venture Lab in die zweite Runde gestartet. Dieses Mal waren elf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen aus der Hochschule Hannover dabei und haben gemeinsam mit ihren Teamcoaches Nora, Jil und Serge an echten Herausforderungen von regionalen Unternehmen gearbeitet. Die Deutsche Messe AG, die Landeshauptstadt Hannover und das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik haben ihre individuellen Herausforderungen ganz offen und frei geteilt und sind mit den drei NEXSTER-Teams auf eine Design-Thinking Reise gegangen.

 

Was ist das Venture Lab?

Im NEXSTER Venture Lab arbeiten Studierende unterschiedlicher Fachrichtung im Rahmen eines Praktikums bei NEXSTER an realen Innovationsaufgaben von Top-Unternehmen aus der Region.

 

Gut vorbereitet in den Innovationsprozess

In Vorbereitung auf die eigentliche Aufgabe innerhalb des Venture Lab haben unsere Praktikant*innen gemeinsam mit Teilnehmenden der Praxisunternehmen eine dreigliedrige Weiterbildung in Design-Thinking, Business Innovations und Agilem Projektmanagement im Wert von 2.500 Euro besucht.

Mit den erlernten Methoden und Tools aus der zertifizierten Weiterbildung sind die Praktikant*innen in den 10-wöchigen Design-Thinking Prozess mit den Praxisunternehmen, Stakeholdern und dem NEXSTER-Team gestartet. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Besuch des digitalen leanlab, bei dem die Teams ihre ersten Ideen innerhalb von 48 Stunden zu einem Geschäftsmodell formen konnten. Gemeinsam mit weiteren Teilnehmer*innen haben das Team Messe, das Team Stadt und das Team HPI insbesondere mithilfe des intensiven Coachings von Prof. Gunnar Spellmeyer und Prof. Dr. Christian Lehmann den Grundstein für ihre Gründungskonzepte gelegt.

 

Wie funktioniert ein Praktikum im Homeoffice?

Im Verlauf des Venture Lab 2.0 haben alle Teams in virtuellen Räumen über ZOOM miteinander gearbeitet. Mit Slack.com, dem „ICQ für das Büro“, wurde in Gruppen kommuniziert, Bilder und Texte geteilt und intensiv an den Aufgaben gearbeitet. Durch das Speichern und Teilen von Dokumenten im Googledrive konnten alle von zu Hause aus auf relevante Inhalte zugreifen und kollaborieren. Miro und Mural Boards wurden als digitales Whiteboard zur Anwendung von Kreativitätstechniken wie SCAMPER oder Brainstorming genutzt. Es wurden Fragebögen entwickelt, unzählige Interviews mit Stakeholdern, Kund*innen und Unternehmen geführt und ein Feedbackloop mit Loom.com Videos entwickelt, der im Zeitalter der Digitalisierung von allen Teilnehmer*innen dankend angenommen wurde.

 

Wie geht es mit den Ideen weiter?

In der vorletzten Woche wurden die Ergebnisse den Vertreter*innen der Deutschen Messe AG, der Landeshaupstadt Hannover und des Heinz-Piest-Instituts für Handwerkstechnik erfolgreich präsentiert. Alle Beteiligten wünschen sich eine weitere Zusammenarbeit und möchten die Ergebnisse des Venture Lab implementieren oder im Rahmen weiterer Zusammenarbeit erproben. Wie genau es weiter geht und welches Team die Idee mit einem EXIST-Gründerstipendium in die Realität umsetzen wird, das verraten wir Euch in einem kommenden Beitrag. Stay tuned 🙂

Interdiziplinär, kollaborativ und kreativ an komplexen und echten Herausforderungen regionaler Unternehmen zu arbeiten ist ohnehin schwer, besonders aber, wenn man im Homeoffice arbeiten muss. Die Ergebnisse zeigen uns heute, dass es trotz aller Umstände mit den richtigen Personen, Methoden, Tools und Prozessen, einer gehörigen Portion Neugier, Offenheit und auch etwas Glück möglich ist, ganz besondere, innovative und richtig gute Ergebnisse zu erarbeiten, die begeistern.

 

Wir von NEXSTER bedanken uns im Namen der Hochschule Hannover bei allen Beteiligten und freuen uns auf eine Venture Lab 3.0. Die Bewerbungsphase für das kommende Venture Lab, welches am 1.10.2021 beginnt, startet ab sofort.

Weitere Informationen findet ihr in unserem Venture Lab Flyer, auf Facebook, in unserem Instagram Live Talk mit Tobias und Maria oder ruft uns  direkt an und kommt mit uns ins Gespräch.

Macht‘s gut und macht mit!

Fynn 🙂

 

Gründerinnen Scout

FEMALE ENTREPRENEURSHIP – NEXSTER beauftragt Gründerinnen Scout für Fakultät V

Diversity, Empowerment, Female Entrepreneurship – diese Worte liegen derzeit in aller Munde. ZUM GLÜCK, wie wir finden, denn „Wer Frauen unterschätzt, verschätzt sich!“ so Tijen Onaran, Investorin, Speakerin und Unternehmerin von Global Digital Woman

Bisher zeichnet sich auch in der deutschlandweiten Gründungsszene ab, dass Gründerinnen noch immer stark in der Unterzahl sind. Laut dem „Deutschen Startup Monitor 2018“ liegt der Frauenanteil bei Startup-Gründungen bei lediglich 15%. Bei NEXSTER haben wir bereits einen weitaus höheren Anteil an Female Founders, allerdings sind wir der festen Überzeugung: Hier geht noch mehr! 🙂 

Als Entrepreneurship-Center sehen wir es als unsere Aufgabe, einen Beitrag zu leisten und das Thema Empowerment an der Hochschule Hannover zu unterstreichen. Somit kam uns eine Idee…

Unsere ehemalige Praktikantin – Sandra Skupin – hat vergangenes Wintersemester ein spannendes Programm durchlaufen, in dem sie unsere Venture Lab Interns betreute, Gründer*innen gecoacht, Gründungsinteressierte beraten und dabei unterstützt hat, Ideen auf Flughöhe zu bringen. Mit ihren Abschlüssen in Betriebswirtschaftslehre und Soziale Arbeit, gepaart mit Erfahrungen im Coaching und in der Geschäftsmodellentwicklung, die sie bei NEXSTER gesammelt hat, sehen wir Sandra als perfekte Ansprechperson zum Thema Female Entrepreneurship. Somit ist die Idee des Gründerinnen Scouts entstanden. 

 

Sandras Beratungsangebot richtet sich explizit an Gründerinnen

Dieses Sommersemester wird Sandra sich als wissenschaftliche Hilfskraft der Aufgabe widmen, das Thema Female Entrepreneurship an der Hochschule Hannover zu verorten und explizit als Gründerinnen Scout für Fakultät V der HS Hannover – Diakonie, Gesundheit und Soziales tätig zu werden. Für Sandra ist die Stärkung von Frauen und weiblich gelesenen Personen im Kontext Unternehmertum und Gründung ein Herzensanliegen, sodass sie in diesem Semester als Ansprechperson allen Gründungsinteressentinnen mit Rat und Tat zur Seite steht. 

Dabei richtet sich Sandras Angebot selbstverständlich an alle Studierenden der Fakultät V. Ihr Fokus liegt dabei jedoch klar auf der Unterstützung von Studentinnen, die anhand von sogenannten Future Skills wie Flexibilität, Resilienz, Problemlösungskompetenz und emotionale Intelligenz Empowerment erfahren sollen. 

 

Allgemeine Sensibilisierung zum Thema Female Entrepreneurship

Anfang April hat das Gründerinnen Scout Programm mit einigen NEXSTER-Vorstellungsrunden in den Erstsemesterveranstaltungen der Studiengänge Soziale Arbeit, Pflege und Heilpädagogik gestartet. Im Rahmen einzelner Vorträge, Workshops und Gesprächsrunden mit Managementbezug konnte Sandra erste Kontakte zu Studierenden knüpfen, für das Thema Female Entrepreneurship sensibilisieren und insgesamt das Interesse an Unternehmensgründung wecken. 

Weitere Workshops zum Thema Soziale Gründungen und Female Entrepreneurship sind für das laufende Semester in Planung. Besonders gespannt sind wir auf den gemeinsamen Aufbau einer Gründerinnen-Community – mehr dazu erfahrt ihr in Kürze.

 

Kontakt

Bist du Student*in an Fakultät V und hat auch dich das Interesse an Gründung gepackt? Sandra freut sich von dir zu hören und dich bei deinem Vorhaben zu begleiten. 

Melde dich gerne bei Sandra unter sandra.skupin@hs-hannover.de

Weitere Infos zu unseren Veranstaltungen findest du auf https://nexster.de/unser-angebot/veranstaltungen/ oder bleib über unseren Instagram-Kanal „mit.guten.gruenden“ auf dem Laufenden.

Internship & Fellowship-Programm bei NEXSTER

Fellowship- und Internship-Programm startet Anfang Oktober

Trotz der außergewöhnlichen Situationen, die Corona mit sich bringt oder gerade deshalb hat NEXSTER, das Entrepreneurship-Center unserer HsH, das Fellowship- und Internship-Programm ins Leben gerufen, welches Anfang Oktober gestartet ist. Jeweils zehn Studierende, Gründer*innen und Alumni verschiedener Studiengänge und Fachrichtungen nehmen an unserer Challenge teil.

Das Fellowship-Programm umfasst ein zweiwöchiges Intensivprogramm, gefüllt mit fünf Online-Workshops unterschiedlicher Expert*innen, um zum Change Maker zu werden. Im Fokus steht zum einen die persönliche Weiterentwicklung und zum anderen gilt es eigene innovative Ideen zu verfeinern und umzusetzen. Ein halbes Jahr lang werden die Fellows von NEXSTER auf ihrem Weg durch Beratung, Coaching und (über-)regionale Vernetzung begleitet, um unternehmerisch und gesellschaftlich wirksam zu werden.

Das Internship-Programm ist ähnlich aufgebaut, besitzt jedoch einen entscheidenden Unterschied: In einem dreimonatigen Praktikum erhalten unsere Interns nach dem zweiwöchigen Intensivprogramm spannende Aufgaben und arbeiten zusammen mit unseren Praxispartner*innen FUTUR X (Tochter der VGH-Versicherungen), Faurecia und VW Group Services an innovativen Lösungen. In Teams von 3 bis 4 Kommiliton*innen werden gemeinsam Fragestellungen bis Ende des Jahres bearbeitet.

 

Drei Wochen voller Spannung und Input

Mittlerweile haben wir drei spannende Wochen im Rahmen unserer Change Maker Qualifizierungsphase erlebt und sind sehr stolz auf das Engagement unserer Teilnehmenden.

Im Folgenden ein kleiner Überblick über die bisherigen Inhalte des Programms:

  • Montag (5. Oktober): „Start with Why!“ mit der Referentin Gudrun Heindorf / Dipl.Päd., Business Coach, Existenzanalytikern zum Thema Werte, Grundstrukturen und Motivation. Es ging unter anderem darum herauszufinden, welche Werte uns bewegen und wie diese in eine Zukunftsvision integriert werden können, sodass Rückenwind garantiert ist!
  • Dienstag (6. Oktober): „Design-Thinking-Sprint“ mit der Referentin Jil Köhn-Brandes / NEXSTER Entrepreneurship Coach und Kommunikationsbeauftrage. Jil hat unseren Interns & Fellows nahegelegt, welche Power das Design Thinking besitzt und wie damit innerhalb kürzester Zeit Ideen im Team entwickelt und gute Produkte und Dienstleistungen erdacht werden können. In der Gruppenphase haben die Teilnehmenden sich im emphatischen Zuhören geübt, um Problemstellungen exakt zu erfassen, um im weiteren Verlauf wirksame Lösungen erzielen zu können.
  • Mittwoch (7. Oktober): „Business Innovation“ mit Prof. Dr. Christian Lehmann / Professor für Entrepreneurship und ABWL. Christian Lehman ist unser Experte im Bereich Entrepreneurship und hat die nötigen BWL-Grundlagen in Form der wichtigsten Tools zur Transformation von Geschäftsmodellen vermittelt. Schwerpunkt war hierbei das Lean Canvas sowie verschiedene Geschäftsmodelle kennenzulernen und diese durch spezifische Alleinstellungsmerkmale zu stärken.
  • Donnerstag (8. Oktober): „Agiles Projektmanagement“ mit dem Referenten Esbjörn Gerking / Six Sigma Black Belt, Design-Sprint Facilitator und Coach. Themen wie das agile und klassische Projektmanagement, Gewaltfreie Kommunikation sowie die situative Nutzung von Tools standen im Fokus, um die Teams zu stärken und nach vorne zu bringen. Das agile Arbeiten wurde sogleich an einem selbst gewählten Problem von den Teilnehmenden angewandt und konnte so praxisnah erprobt werden.

Unsere Interns & Fellows haben somit verschiedene Methoden & Tools kennengelernt, die in den nächsten Wochen fleißig genutzt werden können und sind somit bestens für die nächste Start-up Phase gewappnet.

Insgesamt können wir auf einen erfolgreichen und bereichernden Start zurückschauen und freuen uns auf die weitere gemeinsame Zeit!

Let’s do this!

 

Fellowship- und Internship-Programm