Innovationen im Management im Gesundheitswesen

Young Professionals entwickeln innovative Ansätze beim Workshop: »Innovationen im Management im Gesundheitswesen«

Kooperation mit dem dualen Studiengang »Management im Gesundheitswesen« der Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales

In diesem Semester fand an der Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales ein Workshop zum Thema »Innovationen im Management im Gesundheitswesen« statt. Dieser war Bestandteil der Lehrveranstaltung »Organisations- und Personalentwicklung« [Prof. Dr. Wittland] und wurde federführend von Dörte Roloff, verantwortlich bei Nexster für den Bereich Qualifizierung, durchgeführt. Im Zentrum des achtstündigen Workshops stand die Auseinandersetzung mit den Themen Intrapreneurship und Innovationskultur innerhalb von Organisationen des Gesundheitswesens. Das Ziel: Junge Berufseinsteiger und angehende Führungskräfte für die großen Herausforderungen der Branche zu sensibilisieren und sie zu befähigen, selbst innovative Impulse in ihrem Berufsumfeld setzten zu können, besser noch: den positiven Wandel aktiv voranzutreiben.

 

Von der Problemidentifikation bis zu ersten Implementierungsansätzen

Den Studierenden des dualen Studienganges mit Managementschwerpunkt wurde ein Einblick in das Design Thinking gegeben. Es wurden verschiedene Techniken und Tools vermittelt, die Anwendungsfelder und Erfolgsfaktoren aufgezeigt und diskutiert, welche Rahmenbedingungen es braucht, um diese in ihrer Arbeitswelt zu integrieren. Zunächst wurden die Teilnehmer über kurze Impulsvorträge von Lutz Schütze [Fakultät V] und Thomas Bade [Institut für Universal Design KG] an das Thema herangeführt. Den Innovationsprozess durften die Young Professionals dann selbst in disziplinärer Teamarbeit erleben. Dabei setzten sich die engagierten Teilnehmer mit Herausforderungen aus ihrem direkten Arbeitsumfeld auseinander, analysierten vorhandene Produkte und Dienstleitungen, zerpflückten aktuelle Prozessstrukturen und fragten das System an. Unter methodischer Anleitung von Seminarleiterin Dörte Roloff entwickelten sie schrittweise user-zentrierte Lösungsansätze für die zuvor definierten Bedürfnisse. Dafür wurde insbesondere das kreatives Denken und das Durchbrechen von Denkblockaden trainiert. Die ersten Gedankenblitze wurden anschließend überprüft, umgeworfen, angepasst und zu konkreten Ideen verdichtet. Am Ende wurden die Lösungen nicht nur visualisiert und präsentiert, es wurden auch erste Implementierungsansätze zur Umsetzung der Konzepte erarbeitet.

 

Die Spannbreite an Themen war groß

Aus der Fülle der zunächst identifizierten Fragestellungen wurden einige relevante Herausforderungen für die weitere Bearbeitung ausgewählt: Einige Teilnehmer beschäftigten sich mit innovativen Ansätzen, um das Management von kurzfristigen Personalausfällen in der Pflege neu zu gestalten, andere sahen beim Stressmanagement im Stationsalltag dringenden Handlungsbedarf. Aber auch Reformansätze für die Ausbildung in der Altenpflege waren ein zentrales Thema.


Ansprechpartner:
Dörte Roloff
doerte.roloff@hs-hannover.de

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